Die wirklich besten Ideen entspringen oft einem ganz spontanen Einfall, entstehen ganz plötzlich, quasi wie aus dem Nichts – so oder so ähnlich muss es jedenfalls sein, denn auch unsere Entstehungsgeschichte, jene der „Piazzolla Fivers“, entstammt einem solchen spontanen Einfall.

Was einst zu später Stunde bei einem Bier als Idee geboren wurde, entwickelte sich schon nach kurzer Zeit zu einem Piazzolla-Quintett in Originalbesetzung. Und so kunterbunt diese Besetzung aus Akkordeon, Geige, Kontrabass, E-Gitarre und Klavier ist, so vielfältig sind auch unsere serbischen, kroatischen und österreichischen Wurzeln, die die Piazzolla Fivers ausmachen. Dass alles auch tatsächlich so kommen würde und wir heute immer noch zusammenspielen, war zunächst aber alles andere als selbstverständlich…

Alles begann Anfang Juli 2017, als wir fünf zum allerersten Mal zu einem Meeting zusammenkamen. Damals war gewiss noch nicht absehbar, dass daraus in weiterer Folge ein langfristiges Projekt entstehen würde. Zwar waren wir alle bereits Studierende an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, allerdings kannten wir uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr gut und für die meisten von uns zählte Tango-Musik nun wirklich nicht zum Standardrepertoire.

Doch unverhofft kommt eben oft. Viele gemeinsame Auftritte und andere tolle Projekte wie z.B. CDAufnahmen sind ständig eine neue Motivation für uns, gemeinsam weiter Musik zu machen. An dieser Stelle müssen wir insbesondere die Zukunftswerkstatt „Tango Argentino“ der KUG im April 2018 hervorheben, wo wir die Möglichkeit hatten, mit international hoch angesehenen Tangomusikern aus Argentinien zusammenzuarbeiten, wovon wir bis heute stark profitieren.


Es ist nicht zuletzt das ständige gemeinsame Arbeiten an dieser tollen Musik, dem Tango, das uns mittlerweile zu einer richtigen Einheit geformt hat – sowohl auf, als auch abseits der Bühne.